Neuigkeiten - Dr. Christian Pinter - Wissenschaftsjournalist

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

28.10.2017: Artikel - Der Stein von Ensisheim

Am 7. November 1492 stürzte ein Stein aus dem Himmel. Er grub sich in ein Weizenfeld nahe der elsässischen Stadt Ensisheim. Dieser älteste wohldokumentierte Meteoritenfall Europas ist mit berühmten Männern verbunden: König Maximilian, Sebastian Brant ("Das Narrenschiff"), Albrecht Dürer, Hartmann Schedel ("Weltchronik") und Goethe. Natürlich auch mit Ernst Florens Chladni, dem "Vater der Meteoritenkunde".
Herbst 2017: Eine Spurensuche in Pisa

Galileis Eltern lebten in Pisa. Hier wurde auch ihr Sohn Galileo geboren, der später an der Pisaner Universität lehrte. Im Baptisterium am "Platz der Wunder" wurde er getauft; im zugehörigen Dom soll ihn das Schwingen des Leuchters inspiriert haben, über die Pendelbewegung nachzudenken. Die Fallgesetze erforschte er nicht am freistehenden, schiefen Glockenturm: Doch womöglich nutzte er diesen zumindest für Demonstationszwecke. Ich sah mir all die historischen Plätze an.
Herbst 2017: Berühmte Gelehrte in Padua

Nach seiner Professur in Pisa nahm Galilei einen Lehrstuhl an der Universität Padua an, wo 100 Jahre zuvor kurz Kopernikus studiert hatte. In dieser Stadt baute Galilei das in Holland erfundene Fernrohr nach, verbesserte es und richtete es zum Himmel. 300 Jahre zuvor hatte Giotto di Bondone (links) die erste realistische Darstellung eines Kometen geschaffen - und zwar in der Scrovegni-Kapelle. Ein Recherche-Aufenthalt, bei dem ich u.a. vor Galileis Uni-Podest, aber auch vor seinem Wohnhaus stand.
Herbst 2017: Messung der kosmischen Strahlung

Auf meinen beiden Recherche-Reisen nach Pisa und Padua maß ich wieder die kosmische Strahlung. Sie betrug, je nach Flughöhe, bis zum 27-fachen des Bodenwerts. Gemessen wurde in einem A 320 und in einer Fokker 100, und zwar mit dem Geigerzähler GMC 320 Plus. Flightradar24.com lieferte die Höhenangaben. Die Vergleichsdaten wurden direkt vor und nach den Flügen in der Kabine der beiden Maschinen ermittelt. Näheres dazu finden Sie hier.
1.9.2017: Vorträge - 7 Termine im Herbstsemester

"Luther, Kopernikus und der Papst", "Eulen nach Athen - geflügelte Worte Griechenlands" sowie "Die Mondträumer - Johannes Kepler & Jules Verne" - so heißen die Vorträge, die für das Herbstsemester geplant sind: in Wien, Schwechat, Mödling, St. Pölten, Deutsch-Wagram und Klosterneuburg. Hier die Termine: Klickt man auf die jeweilige Adresse, öffnet sich ein Straßenplan mit eingezeichnetem Veranstaltungsort.

Der griechische Sklave Äsop gilt vielen Literaturfreunden als Begründer einer eigenen literarischen Gattung - der Tierfabel. In diesen Geschichten, ausgedacht zur Erbauung und Belehrung gleichermaßen, handeln zumeist Tiere an Stelle des Menschen. So soll der Leser auf unterhaltsame Art zu neuen Einsichten geführt werden.

Mein Buch Helden des Himmels schildert die Geschichte der Astronomie - von den Mythen und dem Wissen der Alten bis hin zur Entdeckung der kosmischen Expansion im 20. Jahrhundert. Es ist im Jahr 2009 im Wiener Verlag Kremayr & Scheriau erschienen. Mittlerweile dürfen Buchhändler die Druckversion und die digitalen Versionen (EBook, Kindle-Book) schon um Euro 9,90 anbieten (höhere Preis sind möglich, niedrigere nicht).

Vor 175 Jahren, während der in Wien totalen Sonnenfinsternis des Jahres 1842, legte man in Athen den Grundstein zu einer Sternwarte. Theophil Hansen zog einen Tempel der Astronomie hoch. Das Geld für den Bau und den Betrieb kam aus Wien, ebenso der Gründungsdirektor. Ich habe das historische Observatorium besucht und reichere meine Geschichte mit reichlich Lokalkolorit an.

Meine Fototipps haben mittlerweile einen Umfang erreicht, der eine eigene Subdomain erfordert - der Übersichtlichkeit wegen. Man findet sie jetzt nicht mehr in meiner Fotogalerie, sondern unter www.fototipps.himmelszelt.at

Die Links auf dieser Seite wurden nachträglich angepasst
6.5.2017: Artikel - Sonnenlicht aus zweiter Hand

So mancher reibt sich beim Blick zum jungen Mond ungläubig die Augen. Doch was zunächst wie eine optische Täuschung anmutet, ist in Wahrheit ein aufschlussreiches physikalisches Phänomen. Leonardo da Vinci durchschaute es wohl als erster. Mehr ...
29.4.2017: Tipp - Die Vermessung des Himmels

Selbst erstellte Himmelsaufnahmen lassen sich vermessen, um so die Positionen und die Helligkeit von Sternen zu ermitteln. Was früher Knochenarbeit war, nimmt uns einschlägige Software heute ab. Zum Beispiel erfasst man auf diesem Weg das Bewegungsspiel von Doppelsternen oder die Eigenbewegung von Sternen im Raum. Hier finden Sie Tipps zur Astrometrie und zur Astrofotometrie.
7.4.2017: Tipp - Wie steuert man seine Sternwarte fern?

Teleskop und Kamera lassen sich über WLAN (und auf Wunsch auch übers WWW) bzw. mittels BlueTooth fernsteuern. Auch verschiedenste Hilfsmittel und Tricks zur Astrofotografie werden auf meiner Website "Fototipps" diskutiert. Links ein Blick in meinen "Kontrollraum".
17.3.2017: Artikel - Die Sterne der Medici

Florenz war die Heimat Galileis, seiner Gönner und seiner Feinde. Letzten September wandelte ich dort auf den Spuren des Gelehrten. Heute ist mein Reisebericht im Wiener Journal, der Freitagsbeilage der Wiener Zeitung, erschienen (nicht online).
10.1.2017: Artikel - Katastrophenjahr der Raumfahrt

1967 forderte der Wettlauf zum Mond die ersten Todesopfer an Bord von Raumschiffen. Im Jänner verbrannten die US-Amerikaner Edward White, Virgil Grissom und Roger Chaffee bei einem Bodentest der Apollo-Kapsel (Foto: NASA). Im April stürzte der Russe Wladimir Komarow mit der ebenso nagelneuen Sojus 1 zu Tode.
7.1.2017: Artikel - Galileis größter Irrtum

Galileo Galilei - er starb vor 375 Jahren - hatte eine spezielle Theorie zur Erklärung von Ebbe und Flut auf Erden ersonnen. Sie war so falsch, dass spätere Bewunderer des Gelehrten sie verschämt verschwiegen und nur in einer Fußnote erwähnten. Für Galilei selbst war sie hingegen von eminenter Bedeutung. Er glaubte nämlich, damit den langgesuchten Beweis für die bewegte, kopernikanische Erde in der Tasche zu haben. Das machte ihn mutig. Doch fürs Zustandekommen der irdischen Gezeiten spielt die Erdbewegung eine völlig untergeordnete Rolle.
3.12.2016: Artikel - Pummelige Vesta, rätselhafte Ceres

Mein neuester Artikel in der Wiener Zeitung befasst sich mit der NASA-Sonde Dawn. Sie hat zunächst die Vesta untersucht. Mein Foto links zeigt den Meteoriten Johnstown, der von diesem Kleinplaneten stammt. Anschließend schwenkte Dawn um die Ceres ein. Das ist eine Welt, die ganz anders aussieht, obwohl sie doch gleichsam in Vestas Nachbarschaft um die Sonne kreist. Große Krater fehlen ihr. Dafür entpuppten sich merkwürdige, helle Flecken nun als Salzablagerungen.
30.11.2016: 1500 Vortragsbesucher

Heute durfte ich die 1500. Besucherin begrüßen: Und zwar bei meinem Vortrag Der verbotene Kopernikus im Naturhistorischen Museum in Wien. Ich habe seit dem Jahr 2009 nun insgesamt 56 Lesungen und Vorträge gehalten, an 44 verschiedenen Locations, in 7 Bundesländern und vor 1518 Zuhörern. Das rege Interesse freut mich sehr. Ein herzliches Dankeschön auch ans NHM - den Veranstalter dieses Abends!
6.10.2016: Abendessen mit 60 Raumfahrern

Am 6.10. aß ich mit rund 60 Raumfahrern aus eineinhalb Dutzend Ländern zu abend! In Wien tagte nämlich der 29. ASE-Kongress. Mitglied dieser Association of Space Explorers kann jeder werden - sofern er die Erde zumindest einmal in einem Raumfahrzeug umrundet hat. Die Raumfahrer waren zu einem Dinner Banquet im Naturhistorischen Museum eingeladen - darunter auch Alexei Leonow (Foto links), einem der dienstältesten aller noch lebenden Kosmonauten. Schnappschüsse dieses Abends sind in meiner Fotogalerie zu sehen.
Herbst 2016: Recherche-Aufenthalt in Florenz

Im Jänner 2017 jährt sich der Todestag Galileo Galileis zum 375. Mal. Aus diesem Grund unternahm ich eine fünftägige Recherche-Reise nach Florenz. Dabei durfte ich auch jene Villa in Arcetri betreten, die der unter Hausarrest stehende Forscher in seinen letzten Lebensjahren bewohnte. Ich sah aber auch andere Orte, die an ihn, an seine Gönner und an seine Gegner erinnern. Und ganz nebenbei maß ich die kosmische Strahlung in Flughöhe einer Dash 8 (23.000 Fuß).
29.8.2016: Artikel - Fotoscheue Welten

Es ist, als wollte man nachts ein Glühwürmchen am Rand eines blendend hellen Autoscheinwerfers ausmachen: Exoplaneten - darunter die neu entdeckte Welt um den Stern Proxima Centauri - lassen sich nur höchst ungern fotografieren. Lesen Sie mehr ...
6.8.2016: Artikel - Keine Eulen nach Athen

Die griechische Geschichte hinterließ etliche Begriffe und Redewendungen, die wir noch heute verwenden: Der Bogen reicht von den Olympischen Spielen über den Marathonlauf bis zum Obolus, den wir oft genug entrichten - auch wenn wir beileibe kein Krösus sind. Die Einrichtung im Hotelzimmer erscheint uns gelegentlich zu spartanisch, eine Antwort zu lakonisch und eine Strafe zu drakonisch. Korinthenkacker nerven uns, und für so manchen Demagogen würde man sich vielleicht ein Scherbengericht wünschen.
19.7.2016:  25 Jahre Artikel für die Wiener Zeitung

Am 19. Juli 1991 erschien mein erster Artikel in der Wiener Zeitung. Mehr als 300 ausführliche Geschichten im Umfang von einer oder zwei Zeitungsseiten sind bislang gefolgt. Ich nehme das Jubiläum zum Anlass, der Redaktion - allen voran Mag. Gerald Schmickl und Hermann Schlösser - sowie meinen Lesern zu danken. Zwei Astronomen haben mir verraten, dass meine Artikel einst den Anstoß zu ihrer Studien- und Berufswahl bildeten: Das freut mich ganz besonders!
19.6.2016:  Artikel "Unerwünschte Wärme"

In seinem Roman "Der Schuss am Kilimandscharo" beschrieb Jules Verne ein  scheiterndes Geo-Engineering-Projekt: Das Aufrichten der Erdachse  sollte die Arktis eisfrei machen. Die Folgen: ein drastischer  Klimawechsel und die Überflutung weiter Landstriche. Heute  schafft dies das Treibhausgas Kohlendioxid. Ich ziehe eine aktuelle Bilanz über Klimawandel, Polschmelze und den Anstieg des Meeresspiegels (Bild: NASA).
25.4.2016:  Zurückgeblättert - das schmelzende Eis der Pole

"Seit 30 Jahren registriert man stetige Erwärmung der Polarluft. Der Grund dafür ist Kohlendioxid, ein Gas das ... mit dem Wachsen der Industrien vermehrt in der Luft zu finden ist. Kohlendioxid führt zum „Glashaus-Effekt“. Wärmestrahlung kann zwar durch die Luft zur Erde, nicht aber ins All zurück. Steigt der Gehalt an CO2 an, würden die milden Temperaturen das Polareis zum Schmelzen bringen. Millionen Kubikmeter Wasser, jetzt noch im Eis gebunden, werden frei und überschwemmen die Küsten der Kontinente ... Eine Gefahr, die sowohl vom Eis der Arktis wie von jenem der Antarktis droht."
  • Christian Pinter, Arbeiterzeitung, Dezember 1982.
19.3.2016: Artikel: Kunststücke in der Erdumlaufbahn

In meinem neuesten Artikel geht es um das zweite Jahre der Gemini-Flüge. Erinnern Sie sich noch daran? Damals, 1966, erwarb die NASA entscheidende Fertigkeiten, die sie später beim Mondflug brauchte. Und auch viele Apollo-Raumfahrer starteten dank der zweisitzigen Geminis bereits mit Weltraumroutine ins All - darunter Neil Armstrong oder Buzz Aldrin (Foto: NASA; Agena-Zielrakete zum Üben von Andockmanövern).
10.3.2016: Mein 50. Vortrag

Mit meinem heutigen Vortrag an der VHS Schwechat habe ich seit Februar 2009 nunmehr genau 50 Lesungen und Vorträge gehalten - und damit 1.390 Zuhörer angesprochen. Da ich sehr gerne am Rednerpult agiere, möchte ich mich bei dieser Gelegenheit bei allen bedanken, die mir dieses Vergnügen ermöglicht haben: Unter anderem beim Verlag Kremayr & Scheriau, bei der Wiener Zeitung, bei allen Veranstaltern und ganz besonders bei meinem Vortragspublikum.
9.3.2016: Die Eulen im Kunstraum

Heute fand mein Vortrag "Eulen nach Athen" im Kunstraum in den Ringstraßengalerien statt - diesmal im Auftrag der Österreichisch-Griechischen-Gesellschaft, stimmigst umrahmt von Sophia Kyanidou (Sopran) und Anastasios Strikos (Klavier). Ein farbenfrohes Ambiente, ein sehr mitgehendes, grandioses Publikum. Reaktionen: "großartig", "genial" - ich bin sehr bewegt.
22.2.2016: Artikel und neuer Vortrag: Der verbotene Kopernikus

Vor 400 Jahren wurde das kopernikanische Weltbild verboten - 73 Jahre nach seiner Drucklegung. Mein Artikel in der Wiener Zeitung und mein neuer Vortrag verraten, wie es dazu kam: Die Vortragspremiere fand am 22.2. in Linz statt - in 65 Metern Höhe und vor 49 sehr interessierten Zuhörern. Ein fantastisches Publikum! Weitere Termine folgen in Schwechat und Klosterneuburg.

Gesteinsproben vom Mars lagern seit 1815 in unseren Sammlungen. Noch bevor man deren wirkliche Herkunft ahnte, wurden sie schon von Wiener Forschern untersucht. Nun helfen die Marsmeteorite, die Geschichte des roten Planeten zu rekonstruieren. Der Artikel Irrläufer aus dem All ist heute in der Wiener Zeitung erschienen.
7.11.2015: Neuer Vortrag - Der Stern von Bethlehem

Mein neuester Vortrag ist fertig: Am 30. November, 18:30 Uhr, spreche ich erstmals über den Stern von Bethlehem. Schauplatz wird das Klosterneuburger Rathaus sein (Rathausplatz 1). Auch wer meint, schon alles zu diesem Thema zu wissen, erfährt hier Neues - und wird wahrscheinlich überrascht sein. Veranstalter ist die VHS KlosterneuburgVoranmeldung braucht es keine - einfach hinkommen! 
25.10.3025: Premiere meines neuen Vortrags "Eulen nach Athen ..."

Bei der Premiere darf ich (bereits zum zweiten Mal) die Gastfreundschaft der Stadtbücherei Seyring genießen. Der Veranstalter zählt 95 Besucher. Die Reaktionen fallen ähnlich enthusiastisch aus, wie beim vertrauten Galilei-Vortrag. Hier finden Sie eine 15-minütige Reportage von TV21 (179 MB; ich bin etwa ab Minute 6 zu sehen). Nun freue ich mich auf meinen nächsten Termin, am 18. Nov. in der Galerie Sandpeck in Wien 8.
24.10.2015: Artikel "Prophetischer Gedankenflug" erschienen

In der Wiener Zeitung ist mein Artikel über Jules Vernes "Von der Erde zum Mond" erschienen. Ich untersuche dabei, was sich von seinen 150 Jahre alten Prophezeiungen im Raumfahrtzeitalter bewahrheitet hat. Die Story läuft über zwei Zeitungsseiten. Auch im Internet zu lesen. (Foto: NASA)
20.10.2015: Beratung für Autoren, die Lesungen gestalten

Lesungen sind ein wichtiges Element, um Bücher zu bewerben. Allerdings schrecken, wie ich aus Gesprächen mit Verlagsmitarbeitern weiß, nicht wenige Autoren davor zurück, vor Publikum zu lesen. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und biete jetzt auch Beratung für Autoren an.
Herbst 2015: Recherche-Aufenthalt in Athen

Fünf perfekte Tage in der griechischen Hauptstadt. Hier recherchiere ich für vier zukünftige Artikel und einen Vortrag. Auch auf der Athener Sternwarte (Fotos) gefällt es mir sehr gut. In den Straßen trifft man sehr viele verarmte Menschen. Ein Schuldenschnitt scheint mir unumgänglich. Andernfalls wird sich dieses Land - Wiege unserer Zivilisation - nie erholen.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü