Erdmond


Einst begann der neue Monat mit dem Neulicht, dem ersten Erscheinen der zarten Mondsichel in der Abenddämmerung.

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Nahe dem Horizont wird die Mondsichel elliptisch verzerrt.

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Beim jungen Mond macht man den Erdschein aus: Sonnenlicht wird vom Atlantik in die Mondnacht reflektiert.
Sehen Sie selbst!

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Der Mond im ersten Viertel.

Jetzt bilden Erde, Mond und Sonne ein exakt rechtwinkeliges Dreieck im Raum. Das nutzte Aristarch von Samos einst, um die Größen der drei Körper abzustecken.

Seine Sonne fiel so groß aus, dass er sie in die Mitte des Kosmos stellte.

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Die dunklen Mondmeere entstanden nicht gleichzeitig, wie die verschiedenen Grautöne belegen: Sogar innerhalb desselben Meeres konnte es Unterschiede bei den Laven geben.

Sehen Sie selbst!

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Übertreibt man die Farbsättigung, wird das noch deutlicher: Unterschiedliche Anteile von Titandioxid und Eisenoxid im Gestein zaubern dem Mond Farbe ins Gesicht.

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Der Mond am 13.5.2011 mit ganz leicht überhöhter Farbsättigung: Übrigens ein Panoramafoto, weil er bei 2000 mm Brennweite nicht ins Bildfeld der EOS 1000 passt.

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Der Krater Kepler, festgehalten am 13. Mai 2011 mit der Webcam am Teleskop. Die Panoramasoftware MS ICE setzte das Mosaik zusammen.

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114 km misst der sehr alte Krater Gassendi. Für derart weite Strukturen sind Zentralberge typisch.

Der Krater wurde Annulus Neptuni und Mons Cataractes genannt, bevor ihn Riccioli 1651 auf den bis heute gültigen Namen taufte.

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Der Vollmond ist so hell, dass man in seinem Schein durchaus fotografieren kann. Im Hintergrund sehen Sie das Sternbild Orion.

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Bei totalen Mondfinsternissen geht das freilich nicht. Denn da schimmert der volle Mond bloß noch mit einem Zehntausendstel der vertrauten Helligkeit.

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Eine partielle Mondfinsternis im Nebel.

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Totale Mondfinsternis am 15.6.2011: Der total verfinsterte Mond in der Abenddämmerung. Die Mitte des Kernschattens liegt hier links unten.

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Mondfinsternis am 15.6.2011: Einige Minuten nach Mitte dieser ungewöhnlich dunklen Eklipse.

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Mondfinsternis am 15.6.2011: Am Ende der totalen Phase taucht ein Lichtstreif am linken Mondrand auf.

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Mondfinsternis am 15.6.2011: Trotz der mittlerweile partiellen Phase bleibt das Rot des Kernschattens noch lange sichtbar.

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Mondfinsternis am 15.6.2011: Der kreisrunde Erdschatten (rechts sein Rand) galt schon den alten Griechen als Beweis für die Kugelgestalt der Erde

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Das Regenmeer mit Alpen (oben) und Apennin (unten) am Rand. Die Namen dieser beiden lunaren Gebirgszüge trug einst Johannes Hevelius auf den Mond.

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Eine farbverstärkte Aufnahme zeigt das Meer der Heiterkeit in rötlichem, das der Ruhe in bläulichem Ton. Im ersten Lavameer ist Titandioxid rarer, im zweiten reichlicher vorhanden. Das Rot stammt vom Eisenoxid.

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