Einschlagskrater


Auf der Erde existieren knapp 200 gesicherte Einschlagskrater. An den allermeisten nagte der Zahn der Zeit. Sie sind optisch nicht mehr als Impaktstrukturen erkennbar. Erst der Fund von Meteoriten und Impaktiten gilt als Beweis für deren infernalische Entstehung.

Der Barringer Krater in Arizona - besonders berühmt und wichtig für die Forschung (Artikel).

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Am Kraterrand ist das Gestein von der Wucht der Explosion aufgestellt worden.

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Hier trainierten einst Apollo-Astronauten. Sie lernten typische Krater-Eigenschaften kennen.

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Die Himmelseisen vom Barringer Krater werden Canyon Diablo Meteorite genannt.

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Beim Einschlag des Meteoriten schmolz der Sandstein, wurde teilweise verglast.

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Erst 5.000 Jahre alt sind die Krater von Morasko, Polen.

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Sie liegen geschützt in einem Buchenwald und sind teils mit Wasser gefüllt. Der größte dieser idyllischen Waldteiche misst etwa 100 Meter.

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Der herabstürzende Meteorit zerbrach knapp über Grund. 200 Tonnen Eisen fuhren mit bis zu 18.000 km/h in den Boden.

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Posen hat Morasko eingemeindet und ist wohl die einzige Stadt der Welt mit eigenem Kraterfeld.

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Das Ries in Bayern ist vor 15 Mio. Jahren geschlagen worden: Der Kraterwall bildet hier den Landschaftshorizont.

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Die Stadt Nördlingen - hier im Hintergrund erahnbar - liegt im Krater.

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Man kann zu verschiedenen Punkten des Kraterwalls pilgern und von dort aus über die 24 km weite Eintiefung blicken.

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Der Einschlag "schockte" diesen fossilen, längst ausgestorbenen Belemnit.

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Gestein wurde beim Einschlag zusammen gemischt - und so die "Bunte Brekzie" erschaffen.

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Druck und Temperatur gebaren den Suevit. Der "Schwabenstein" diente in Nördlingen auch als Baumaterial.

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Der Steinheim-Krater besitzt eine zentrale Erhebung, den "Klosterberg".

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Solche Zentralberge sind typisch für mittelgroße Narben. Hier ein Blick vom Klosterberg auf den namensgebenden Ort Steinheim.

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Bei der Genesis des Kraters vor 15 Mio. Jahren wurden ganze Gesteinsschollen hin zum Kraterrand verschoben. Die Narbe geriet zum See ohne Abfluss. Tiere und Pflanzen siedelten sich an.

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So lagerte sich der Schneckensand ab. Die wechselnden Gehäusegrößen dienten als Beweis für Darwins Evolution.

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Ein Wanderweg führt zu geologisch interessanten Stellen am Wall des 3,5 km weiten Kraters.

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Vielleicht liegt auch das Tiroler Köfels in einem Krater - doch das ist sehr umstritten.

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Jedenfalls ereignete sich dort vor 9000 Jahren ein wahrer Rekordbergsturz, der das Ötztal geradezu plombierte. Übrig blieb die Köfelser Nische.

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Später schnitt sich die Ötztaler Ache durch den Trümmerhaufen.

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Die Köfelsite sind durch die Reibung beim Bergsturz entstanden - oder vielleicht doch steinerne Zeugen eines Einschlags?

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