Polarlicht


Selten zeigt sich das Nordlicht auch am Himmel Wiens, wie hier im Jahr 2000. Meist sehen wir dann nur den oberen roten Abschnitt.

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Sehr viel häufiger und eindrucksvoller ist es in nördlichen Breiten.

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Da scheinen Lichtbänder wie Finger nach den Betrachtern zu greifen.

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Glänzende Flecken pulsieren gespenstisch.

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Im Herbst 1989 verbrachte ich zwei Wochen bei Alta in Nordnorwegen, nur um das Nordlicht zu studieren. Jede zweite Nacht war klar und jedesmal zeigte sich dann die Aurora borealis.

Die Fotos hielten auch zarte Licht- und Farbeindrücke fest, die dem Auge verborgen bleiben.

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Im oberen Abschnitt ist die Aurora rot, im unteren grün. Ihr Licht stammt primär von angeregtem atmosphärischen Sauerstoff.

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Die feinen Strahlen zeichnen die Feldlinien des Erdmagnetfelds nach.
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Ursache des Polarlichts sind Teilchen des Sonnenwinds, die, vom Erdmagnetfeld arg beschleunigt, nahe der geomagnetischen Pole in die Atmosphäre eindringen können.

Bei intensiver Sonnenaktivität geschieht dies häufiger.

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Alte Mythen, Forschungsgeschichte und aktueller Wissensstand zum Nordlicht - all das ist faszinierend.

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Deshalb erzähle ich davon sehr ausführlich in meinem Buch Helden des Himmels.

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